Mittwoch, 26. April 2017

Dark Noise - Margit Ruile


Dark Noise von Margit Ruile hat mich aufgrund der spannenden Inhaltsangabe direkt angesprochen: Der junge Bildretuscheur Zafer bekommt einen anonymen Auftrag, den er annimmt ohne auch nur im Geringsten zu ahnen, welche Konsequenzen dies mit sich bringt. Nach und nach kommen weitere Retusche-Aufträge, der Auftraggeber selbst gibt sich jedoch nicht zu erkennen. Doch dann sieht Zafer in den Nachrichten eine Überwachungskamera-Sequenz, die er selbst manipuliert hat - ein Journalist wurde ermordet und auf den Bildern ist der Mörder zu erkennen. Doch Zafer weiß, dass die Sequenz gefälscht ist und gerät so nicht nur in einen Gewissenskonflikt, sondern wird plötzlich selbst gejagt.

Die Geschichte greift somit ein hochspannendes und aktuelles Thema auf: das Streuen falscher Nachrichten in den Medien. Der Einstieg in das Buch hat mich auch packen und begeistern können. Der Erzähler bleibt anonym und lässt durchblicken, dass es mit Zafers Geschichte etwas Besonderes auf sich hat. Dieser spezielle Erzählstil hat mich anfangs sehr gereizt und neugierig auf die weiteren Ereignisse gemacht. Sehr schnell begleitet man Zafer dann auch dabei, wie er seinen ersten anonymen Auftrag erhält. Nach kurzer Zeit habe ich allerdings nicht mehr mit großer Begeisterung weiter gelesen, da die Spannung für meinen Geschmack nicht lange aufrecht erhalten werden konnte. Zafer gerät in Schwierigkeiten und es kommt ein weiterer Protagonist hinzu, aber aufgrund des sehr nüchternen Schreibstils konnte ich mich in beide Charaktere kaum hineinversetzen. 

Dark Noise regt einerseits zum Nachdenken an und lässt einen hinterfragen, ob tatsächlich alles wahr ist, was man so sieht. Andererseits hatte ich mit der Umsetzung einige Schwierigkeiten. Die Charaktere bleiben blass, besonders mir Zafer hatte ich Probleme und auch die Handlung nimmt leider nicht wirklich an Fahrt auf. Dafür gibt es von mir 3 von 5 Herzen.


Dieses Ebook wurde mir kosten- und bedingungslos vom Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt.

288 Seiten, Klappenbroschur - auch als Ebook erhältlich
Verlag: Loewe Verlag
Reihe: Einzelband
Dark Noise bei Amazon

Samstag, 22. April 2017

Die Sache mit dem SUB - 2. Teil

Ich habe auf meinem Blog bereits mehrmals das Thema SUB angesprochen - beziehungsweise erwähnt, dass ich hier kein großes Fass aufmachen will, ich meinen Stapel ungelesener Bücher aber abbauen möchte. In diesem Zusammenhang habe ich vor zwei Jahren meinen SUB nach den zehn Büchern abgesucht, die dort schon am längsten liegen. Dazu habe ich auch ein Video auf meinem damaligen YouTube-Kanal hochgeladen. Es hat lange gedauert - länger als gedacht -, aber vor Kurzem habe ich das letzte dieser zehn Bücher gelesen! 

Es ist also für mich an der Zeit, Runde Zwei des Projekts einzuläuten. Wieder habe ich meine zehn ältesten SUB-Leichen herausgesucht - tadaaa, hier sind sie:


Da sind ein paar Bücher drauf, von denen ich, als ich sie gekauft habe, niemals gedacht hätte, dass sie so lange ungelesen bleiben würden. Dancing Jax zum Beispiel oder Godspeed. Die ersten beiden Bücher von Diana Gabaldon habe ich auch sehr gerne gelesen, aber dann hat mir doch die Motivation gefehlt, zum dritten Wälzer zu greifen. 

Aber jetzt bin ich schwer motiviert, diese zehn Bücher nicht länger auf dem SUB liegen zu lassen und sie endlich zu lesen. Und hoffentlich brauche ich dieses Mal nicht wieder zwei Jahre...

Hat vielleicht jemand Lust mitzumachen? Welche sind eure 10 ältesten SUB-Leichen?

Sonntag, 9. April 2017

Emma, der Faun und das vergessene Buch - Mechthild Gläser


Wer auf der Suche nach einer niedlichen, kurzweiligen Geschichte ist, ist bei Emma, der Faun und das vergessene Buch genau richtig. Im Mittelpunkt steht hier die 16-jährige Emma, die nach den Ferien bei ihrer Mutter wieder zurück im Internat Schloss Stolzenburg ankommt. Ziemlich direkt zu Beginn der Geschichte findet sie in der Bibliothek ein geheimnisvolles, altes Buch. Neugierig fängt Emma an zu lesen und stellt fest, dass es sich um eine Chronik handelt, in der die Bewohner von Schloss Stolzenburg der letzten Jahrhunderte sämtliche Geschehnisse aufgeschrieben haben. Emma ist von den alten Einträgen fasziniert und beschließt, die Tradition fortzuführen und dort ebenfalls die Ereignisse im Internat festzuhalten. Doch kurz darauf geschehen an der Schule jede Menge merkwürdige Dinge und Emma beginnt zu verstehen, dass es sich bei dem Buch nicht einfach nur um eine Chronik handelt, sondern dass das Buch ganz besondere Kräfte hat.  

Emma versteht recht schnell, dass Magie in dem Buch schlummert - aber sie stellt ebenfalls schnell fest, dass sie mit dieser Magie sehr vorsichtig umgehen muss. Ihr kleines Geheimnis, das sie aber natürlich mit ihren beiden besten Freundinnen teilt, stellt Emmas Leben ganz schön auf den Kopf. Erschwerend hinzu kommt die plötzlich Ankunft von Darcy - seinen Vorfahren gehörte Schloss Stolzenburg, das nun als Internat dient, auf dem er selbst vor einigen Jahren zusammen mit seiner Schwester gelebt hat. Doch dann verschwand seine Schwester Gina und wurde seitdem nie mehr gesehen. Darcy hat die Hoffnung auf eine Rückkehr Ginas nicht aufgegeben und ist nun zurückgekehrt, um sie zu suchen. Emma passt das allerdings überhaupt nicht in den Kram. Sie hat mit der Suche nach dem geheimnisvollen Faun, der wiederholt in der Chronik erwähnt wird, genug am Hals - da kann sie den Fragen stellenden, herumschnüffelnden und arroganten Darcy wirklich nicht gebrauchen. Und Emma hat auch keine Scheu, Darcy gehörig ihre Meinung zu sagen. Das war unter anderem ein Grund, weshalb ich Emma, der Faun und das vergessene Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe: Emma ist ein aufgewecktes und mutiges Mädchen, das für sich selbst einsteht. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, sodass man einen guten Einblick in ihre Gefühle bekommt. Sie ist vom ersten Moment an sympathisch und - im Gegensatz zu anderen gleichaltrigen Protagonistinnen - nicht naiv. Stattdessen hinterfragt sie Dinge und macht sich selbst daran, diesen auf den Grund zu gehen.

Zum anderen haben der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil der Autorin sowie die fantasievolle Geschichte das Buch zu einem Vergnügen gemacht. Die Seiten fliegen nur so dahin und es macht einen regelrecht traurig, wenn man das Buch für einige Zeit zur Seite legen muss. Mehrere Fragen ziehen sich durchgehend durch die Handlung, beispielsweise was es mit dem Faun auf sich hat, der genaue Hintergrund der Chronik und was vor vier Jahren mit Darcys Schwester Gina passiert ist. Emma versucht, all diese Fragen zu beantworten und spekuliert darüber durchweg in der ganzen Geschichte. Hier hatte man konstant das Gefühl, auf dem gleichen Wissenstand mit der Protagonistin zu sein und ihr kein Wissen voraus zu haben. Auf Lösungen, die als Leser vermeintlich offensichtlich sind, kommt Emma ebenfalls und zieht diese bei ihren Recherchen in Betracht - ob diese nun wahr sind oder nicht, ist wiederum eine andere Sache.

Insgesamt ist Emma, der Faun und das vergessene Buch eine magische Geschichte, die großen Spaß macht. Die Protagonistin ist mutig, hat Witz und steht für sich selbst ein - ein großer Pluspunkt und im Vergleich mit anderen Jugendbüchern herrlich erfrischend. Dafür gab es von mir 4 von 5 Herzen.


Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos vom Verlag für eine Rezension zugeschickt.

416 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag (auch als Ebook erhältlich)
Verlag: Loewe Verlag
Reihe: Einzelband

Samstag, 18. März 2017

Die Launenhaftigkeit der Liebe - Hannah Rothschild


Der eigentliche Inhalt des Romans Die Launenhaftigkeit der Liebe von Hannah Rothschild ist schnell wiedergegeben, in dem Buch steckt jedoch weit mehr als man anfangs denkt. Auf der Suche nach einem Geschenk findet die Protagonistin Annie in einem Trödelladen ein Gemälde und kauft es kurzerhand. Was sie nicht weiß: Es handelt sich um ein ganz besonderes Bild des Rokoko-Malers Watteau, nach dem die Kunstwelt schon lange sucht. Durch den Fund des Bildes löst Annie allerhand Turbulenzen aus - sie selbst ahnt davon zunächst jedoch nichts. Sie ist gerade dabei, nach einer vor kurzem beendeten Beziehung ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und noch einmal ganz von vorne anzufangen. Sie ist alleine in die Großstadt gezogen und arbeitet bei einer Kunsthändlerfamilie als Köchin. Mehr muss man zum Inhalt kaum sagen, denn man sollte sich als Leser von diesem Buch überraschen lassen. Mich hat die Geschichte nicht nur überrascht, sondern auch begeistert und mitgenommen.  

Zu Beginn bekommt man ein kurzen Vorgeschmack auf das spätere Geschehen: Das Gemälde Die Launenhaftigkeit der Liebe von Watteau soll versteigert werden und Schätzungen zufolge wird es eine schier unglaubliche Summe einbringen. Danach erfährt man erst, wie Annie das Gemälde findet und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Aber schon während des Prologs werden die zahlreichen Charaktere kurz vorgestellt, mit denen man es im weiteren Lauf des Buches zu tun bekommt. Annie ist zwar die Protagonistin, aber die Geschichte steckt voller unterschiedlicher, teils sehr skurriler, Charaktere - da kann man schon mal kurz den Überblick verlieren. Sie alle sind aber irgendwie miteinander verbandelt und haben eine gewisse Beziehung zum Gemälde Watteaus. Dies macht die Geschichte sehr komplex, da man sich in die Hintergründe und Motivation jedes Einzelnen erst einmal hinein denken muss. Aber aufgrund des tollen Schreibstils der Autorin schließt man jeden einzelnen Charakter ins Herz, auch wenn seine Absichten nicht immer die besten sind. Was das Buch zudem besonders macht: Auch das Gemälde selbst kommt zu Wort und gibt kapitelweise einen Einblick in seine Vergangenheit - einfach grandios! Aber kommen wir zu Annie: Ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat ihr komplettes Leben umgekrempelt und hat zudem mit einer alkoholkranken Mutter zu kämpfen. Sie hat es nicht leicht, behält aber immer einen kühlen Kopf, wofür ich sie sehr bewundert habe. Sie hat einen Traum und arbeitet fleißig daraufhin, lässt dabei aber auch mal andere wichtige Sachen aus den Augen. Kurzum: Sie ist eine tolle Protagonistin mit kleinen Makeln, die durch Zufall in eine Angelegenheit hineinrutscht, die ihr zum Verhängnis werden kann. 

Insgesamt fällt es mir schwer, die Launenhaftigkeit der Liebe zu beschreiben. Anfangs kostet es vielleicht einige Mühe, bis man richtig in der Geschichte drin ist, aber es lohnt sich. Sie ist gut durchdacht, macht Spaß zu lesen - auch wenn man kein großer Kunstkenner ist, - und ist wunderschön geschrieben. Es gab Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und die dem Buch eine leichte Krimi-Note verleihen. Nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe, war ich richtig traurig, dass es vorbei war - und das ist mir lange nicht mehr passiert. Das Buch ist einfach anders und etwas Besonderes, weshalb ich es wirklich jedem ans Herz legen möchte. Ganze 5 von 5 Herzen gibt es von mir dafür. 


Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos vom Verlag für eine Rezension zugeschickt.

512 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Verlag: DVA
Übersetzer: Monika Baark
Reihe: Einzelband
Die Launenhaftigkeit der Liebe bei Amazon

Samstag, 25. Februar 2017

Momentaufnahme {#6}



Currently reading: Die Launenhaftigkeit der Liebe von Hannah Rothschild - und es gefällt mir bisher wahnsinnig gut! 
Was lest ihr an diesem Wochenende?


Mittwoch, 22. Februar 2017

Since You've Been Gone - Morgan Matson


Wenn man keine Lust mehr auf Winter hat, kann man sich mit einem schönen leichten Sommerbuch ein bisschen Wärme in die kalte Jahreszeit holen. Aus diesem Grund habe ich im Januar zu Since You've Been Gone von Morgan Matson gegriffen. Die Autorin ist für ihre sommerlichen Geschichten bekannt und auch dieses Buch passt voll in dieses Schema. Ich hatte keine großen Erwartungen an die Geschichte, sondern habe einfach nach einer leichten Unterhaltung gesucht. So gesehen kann man behaupten, dass das Buch meine Erwartungen voll übertroffen hat, denn mich konnte die Geschichte von Emily wirklich begeistern. 

Für Emily haben endlich die Sommerferien angefangen, die sie kaum erwarten konnte. Sie hatte Pläne mit ihrer besten Freundin Sloane und wollte die freien Monate einfach nur mit ihr genießen. Wie so häufig kommt es dann aber doch anders als gedacht. Von einem Tag auf den anderen ist Sloane verschwunden. Emily weiß nicht, wo ihre beste Freundin steckt und kann sie auch auf dem Handy nicht erreichen. Der Sommer, von dem Emily sich so viel versprochen hat, sieht plötzlich ganz anders aus: Sie ist vollkommen alleine und auch ihre Eltern sind damit beschäftigt, ein Theaterstück zu schreiben und leben während dieser Zeit in ihrer ganz eigenen Welt. Aber dann flattert ein kleiner Lichtblick ins Haus: Sloane hat Emily eine To-Do-Liste mit 13 Aufgaben geschickt, die sie im Laufe des Sommers bewältigen soll. Alles sind natürlich Aufgaben, die Emily viel Überwindung kosten werden. So soll sie etwas stehlen, einen Fremden küssen, Nacktbaden gehen und noch viel mehr. In der Hoffnung, dass das Abhaken jedes einzelnen Punktes Sloane wieder zurückbringt, stellt Emily sich den Aufgaben. Manche kosten sie viel Mut, manche gehen doch leichter als gedacht. Was hier im Laufe der Geschichte toll zu beobachten ist, ist die Entwicklung, die Emily durchmacht. 

Zu Beginn ist sie ein ruhiges, eher unscheinbares Mädchen, das sich hinter der extrovertierten Sloane versteckt hat. In kleinen Rückblicken werden hin und wieder im Laufe des Buches Situationen aus der Vergangenheit zwischen den beiden geschildert, in denen dies deutlich wird. Zudem erwähnt Emily selbst immer wieder, dass Sloane diejenige von den beiden war, die die Dinge in die Hand genommen hat und der es leicht gefallen ist, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Aus diesem Grund ist Emily zu Beginn des Buches sehr unbeholfen und schüchtern in Gegenwart von anderen Jugendlichen - es ist keine Sloane da, die das Eis bricht. Ich muss sagen, dass mir Sloane zum einen aufgrund der Tatsache, dass sie einfach ohne ein Wort abhaut, und andererseits aufgrund ihres Verhaltens in den Rückblenden sehr unsympathisch war. Emily hat dies für mich wieder wett gemacht, obwohl sie natürlich auch Fehler hat. Aber ich mochte sie unglaublich gerne und konnte ihre Zurückhaltung vollkommen nachvollziehen! Und wie bereits gesagt: Sie macht eine gehörige Entwicklung durch. Ob das nun an der Liste von Sloane liegt oder an anderen Freundschaften, die sie im Laufe des Sommers schließt, ist schwer zu sagen. Beides hängt vermutlich miteinander zusammen. Für mich hat Emily als Charakter die Geschichte zu etwas Besonderem gemacht und ich habe sie wirklich sehr genossen.

Freundschaft, Liebe, Verzweiflung - alles ist bei Since You've Been Gone zu finden. Emily ist eine tolle Protagonistin und auch die übrigen Charaktere, die sie während des Sommers kennenlernt und die ihr bei der Bewältigung der Aufgaben helfen, konnten mich begeistern. Einzig der Bezug zu Sloane hat mir gefehlt, was schade ist - so fiel es mir manchmal schwer, die besondere Beziehung zwischen den beiden Mädchen nachzuvollziehen. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte, die man nicht unbedingt im Sommer lesen muss. Und ganz typisch Morgan Matson: Natürlich fehlen auch in diesem Buch die abgedruckten Playlists nicht. Von mir gab es insgesamt 4 von 5 Herzen.



480 Seiten, Taschenbuch; auch als eBook erhältlich
Verlag: Simon & Schuster
Deutscher Titel: Dreizehn Wünsche für einen Sommer (cbj)
Reihe: Einzelband
Since You've Been Gone bei Amazon
Dreizehn Wünsche für einen Sommer bei Amazon

Samstag, 18. Februar 2017

MonatsBlick Januar 2017


Der erste Lesemonat im neuen Jahr ist schon vorbei und ich bin sehr zufrieden, wie der Januar 2017 lesetechnisch gelaufen ist. Beendet habe ich vier Bücher und somit genau mein monatliches Vorhaben erfüllt. (Momentan sieht es leider so aus, dass dies im Februar nicht der Fall sein wird...)

Seit Beginn des Jahres bin ich wieder vermehrt mit der Bahn unterwegs und ich lese daher wieder viel auf meinem Kindle. Das erste Buch, das ich 2017 beendet habe, ist ein englisches eBook: The Forgotten Ones von Laura Howard. Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie und für mich wird es auch nur beim ersten Teil bleiben - die weiteren werde ich definitiv nicht lesen. Ich konnte überhaupt nichts mit der Protagonistin Allison anfangen, zudem war der Plot wenig innovativ und unausgereift. Allison bekommt eines Tages plötzlich Besuch von einem Mann, der behauptet, ihr Vater zu sein. Außerdem behauptet er, die letzten Jahre in der Welt der Tuatha de Danaan gelebt zu haben - einem alten irischen Feen-Volk. Allisons Mutter leidet an Schizophrenie und ist schon lange nicht mehr die Frau, die sie früher einmal war. Natürlich weiß der plötzlich aufgetauchte Vater aber, wie er Allisons Mutter heilen kann und für die drei geht es zusammen in die geheimnisvolle Welt der Feen. Das Buch konnte mich nicht wirklich unterhalten und ich habe ständig innerlich die Augen über das Verhalten von Allison verdreht. Empfehlen kann ich The Forgotten Ones daher nicht, es wurde soweit ich weiß aber auch nicht ins Deutsche übersetzt.

Da das erste beendete Buch im neuen Jahr leider ein Flop war, habe ich mich umso mehr darüber gefreut, dass das zweite Buch ein kleines Highlight war: The School for Good and Evil von Soman Chainani. Ich habe den Schuber mit allen drei Bänden der Reihe zu Weihnachten geschenkt bekommen und sofort angefangen zu lesen. Und ich kann nur sagen: Ein richtig tolles, kreatives und lustiges Buch. Ich freue mich sehr darauf, die beiden Fortsetzungen zu lesen! Wer Genaueres zum ersten Band wissen möchte, kann sich hier meine Rezension dazu durchlesen. 

Als nächstes habe ich Die dunkle Königin, Band 8 der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe von George R. R. Martin beendet. Ich gebe zu: Das Buch habe ich nicht komplett im Januar gelesen, sondern vor längerer Zeit schon angefangen. Schon mehrere der Bücher aus der Reihe waren für mich ein Auf und Ab - mal mega spannend, mal plätschert die Handlung ein wenig dahin -, aber keines der Bücher hat sich bisher so gezogen wie dieses hier. Zwischendurch habe ich sogar überlegt, ob ich wirklich weiter lesen oder es einfach abbrechen soll. Mein Problem war, dass einige Protagonisten, von denen ich unbedingt wissen möchte, wie es mit ihnen weitergeht, keine Erwähnung finden. Der Autor hat sich dabei etwas gedacht, aber dennoch hatte ich mit diesem Teil leider nicht so viel Spaß. Trotzdem werde ich die weiteren Bände lesen - da ich momentan die Fernsehserie (zum zweiten Mal) schaue, habe ich wieder richtig Lust auf Game of Thrones bekommen. 

Und zuletzt sollte es spannend werden und ich habe daher zu einem Thriller gegriffen: Angstmädchen von Jenny Milewski. Zu Anfang konnte mich die Geschichte von Malin, die in ein WG-Zimmer zieht, in dem es plötzlich zu spuken beginnt, richtig mitreißen. Mit der Zeit hat das Tempo dann aber wieder abgenommen und die Handlung hat sich etwas gezogen. Insgesamt konnte mich das Buch daher nicht wirklich fesseln - Details dazu könnt ihr aber hier in meiner Rezension nachlesen. 

Wie ist euer erster Lesemonat im neuen Jahr gelaufen?
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