Samstag, 1. Februar 2014

ÜberBlick: "Die Herren von Winterfell" und "Wake"

Es gibt Bücher, zu denen man - obwohl sie einem sehr gut oder aber auch gar nicht gefallen haben - einfach nicht viel sagen kann. In der Kategorie "ÜberBlick" bespreche ich mehrere Bücher in einem Post, bei denen mir leider die Worte fehlen und die Rezensionen deshalb etwas kürzer ausfallen.


Das Lied von Eis und Feuer: Die Herren von Winterfell - George R. R. Martin


Das Lied von Eis und Feuer beziehungsweise Game of Thrones kennt glaube ich spätestens seit der Fernsehserie jeder. Auch ich habe angefangen die Serie zu gucken und war sofort begeistert. High Fantasy gehört eigentlich nicht zu meinen liebsten Genres, aber trotzdem war mir klar, dass ich auch die Bücher unbedingt lesen muss. 
Den Inhalt des ersten Buches Die Herren von Winterfell kannte ich also bereits, aber dennoch hat es mir richtig viel Vergnügen bereitet und war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Geschichte um Eddard Stark, den Lennisters und allen anderen, die um den Thron von Westeros kämpfen, steckt voller Abwechslung, Einfallsreichtum und wird einfach großartig erzählt. Ab und an konzentriert sich George R. R. Martin für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf Beschreibungen der Gegend und Gebäude, aber wirklich gestört hat mich auch das nicht. Ein wenig verwirrend können allerdings zu Beginn die gefühlt hundert verschiedenen Personen und Namen sein, wobei ich durch die Fernsehserie da bereits ein wenig Vorwissen hatte und sich meine Verwirrung somit noch in Grenzen hielt. Aber für diejenigen, die anfangs kaum durchsteigen, gibt es am Ende des Buches ein Namensregister.  
Obwohl mir Die Herren von Winterfell schon sehr gut gefallten hat, habe ich nicht die volle Punktzahl vergeben. Ich kann mir vorstellen, dass es in diesem Fantasy-Epos noch richtig abgeht und halte daher ein wenig Luft nach oben offen. Daher insgesamt 4 von 5 Herzen.


576 Seiten, Klappenbroschur
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2010
Reihe: Band 1 der Das Lied von Eis und Feuer-Reihe



Watersong: Wake - Amanda Hocking {Englisch}


Lange, lange Zeit hat der erste Teil der Watersong-Reihe auf meinem Kindle geschlummert und da mir nach einer leichten Fantasy-Geschichte für Jugendliche war, habe ich nun endlich mit dem Buch angefangen. 
Ich muss sagen, dass Amanda Hocking für mich vielleicht nicht die größte und begabteste Autorin ist, aber wie auch schon die Tryll-Trilogie konnte mich Wake sehr gut unterhalten und lässt sich, auch auf englisch, sehr leicht lesen. Ich hatte keinen Schimmer, was mich inhaltlich erwartet und wusste nur, dass es wohl um Meerjungfrauen geht. Ganz richtig lag ich damit nicht, aber auch nicht ganz falsch. Zumindest war ich, was die Geschichte angeht, überrascht und habe mich von Anfang an gut unterhalten gefühlt. Allerdings dauert es auch, bis es mal richtig los geht. Mit der Einführung in das Geschehen wird sich ein wenig zu sehr aufgehalten und erst gegen Mitte des Buches passieren Dinge, die die Handlung wirklich voran treiben. 
Gefallen hat mir aber, dass zwei Schwestern im Fokus stehen, Gemma und Harper, die beide sehr verschieden sind und somit unterschiedliche Sichtweisen zur Geschichte beitragen. Das Ende konnte mich nicht groß überraschen, so etwas in der Art hatte ich mir schon gedacht, aber es hat mich trotzdem neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht. Eine Reihe, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde und auf deren weitere Bände ich mich freue. Dem ersten Teil Wake gebe ich insgesamt 3 von 5 Herzen.


309 Seiten, englisches Taschenbuch
Verlag: Pan Macmillan
Erscheinungsdatum: 16. August 2012
Reihe: Band 1 der Watersong-Reihe
Deutscher Titel: Watersong: Sternenlied


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