Dienstag, 12. April 2016

MonatsBlick März 2016

Lang ist es her, dass ich das letzte Mal einen Monatsrückblick abgetippt habe. Ich habe hier bereits erwähnt, dass ich inzwischen leider nicht mehr so viel zum Lesen komme wie früher. Wo früher mehrere Bücher die Woche weggelesen wurden, beende ich mittlerweile im Schnitt etwa drei Bücher monatlich - was ja eigentlich auch nicht besonders schlecht ist. Die meiste Lesezeit habe ich am Wochenende, unter der Woche bin ich meistens so platt, dass ich kaum noch eine Seite schaffe. 



Im März habe ich insgesamt zwei Bücher und ein Hörbuch beendet. Hörbücher höre ich mittlerweile jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Im Monat schaffe ich es normalerweise, ein Hörbuch zu beenden. An Leinen los, Seeräubermoses von Kirsten Boie habe ich allerdings weitaus länger gesessen. Das bedeutet aber nicht, dass es mir nicht gefallen hat. 

Die Geschichte um die kleine Moses musste leider ein paar Monate pausieren - und das aus purer Faulheit. Ich hatte mir anfangs nur die erste CD auf meinen iPod gezogen und gehört. Danach war es mir blöderweise immer zu umständlich, die nächsten CDs darauf zu kopieren. Dämlich, ich weiß. Doch dann wollte ich die Geschichte unbedingt beenden und habe die restlichen CDs innerhalb weniger Tage weggehört. Das Hörbuch ist einfach klasse umgesetzt und Karl Menrad als Sprecher erweckt die Charaktere wahrhaft zum Leben. So hat es mit den verschiedenen Stimmen fast den Anschein, dass man ein Hörspiel und kein Hörbuch hört. Wer Lust auf ein lustiges und abwechslungsreiches Hörbuch hat, sollte hier unbedingt zuschlagen. Bei Leinen los, Seeräubermoses handelt es sich allerdings um eine Fortsetzung. Der erste Teil Seeräubermoses muss aber nicht zwingend vorher gehört werden - die Geschehnisse werden anfangs gut zusammengefasst, sodass man auch ohne Kenntnis des ersten Bandes die Geschichte genießen kann. 
Von mir hat das Hörbuch ganze 5 von 5 Herzen bekommen.

Das Gewicht des Himmels von Tracy Guzeman lag leider sehr lange ungelesen bei mir herum. Hier geht es um die Geschichte eines Malers und zwei Schwestern, die sehr geheimnisvoll ist. In dem Buch werden immer wieder Rückblenden zu den ausschlaggebenden Geschehnissen gegeben, sodass man sich nach und nach die Vorfälle erschließen kann. Ich mag Bücher, in denen es um Geheimnisse aus der Vergangenheit geht, sehr gerne. Bei diesem hier wusste ich allerdings lange nicht, was wirklich Sache ist. Die Geschehnisse waren schon voll im Gang als plötzlich klar wurde, worum es hier eigentlich geht und damit habe ich nicht mehr gerechnet - das hat mich etwas verwirrt. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und mich gerade gegen Ende sehr mitgenommen. Daher hat das Buch letztendlich 4 von 5 Herzen bekommen.

Von Sebastian Fitzek hatte ich bisher nur ein Buch gelesen - Der Augensammler. Das hat mich sehr mitgenommen, aber zum Schluss auch unglaublich wütend gemacht. Neugierig auf weitere Bücher des Autors war ich definitiv. In der ersten Überraschungs-LovelyBox war dann ein weiterer Fitzek drin: Das Joshua-Profil. Im März habe ich es dann endlich gelesen und auch dieser Roman über einen Mann, dem vorgeworfen wird, in der Zukunft ein schreckliches Verbrechen zu begehen, hat mich unfassbar mitgenommen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit dem Protagonisten Max Rhode mitgefiebert, an ihm und an sämtlichen anderen Charakteren gezweifelt und nur so an den Seiten geklebt. Kurzum: Ich war begeistert. Ein unfassbar spannender Thriller, der auch nicht davor scheut, ein Tabuthema aufzugreifen. Daher ganze 5 von 5 Herzen für Das Joshua-Profil von mir.

Der April ist mittlerweile schon ganz gut vorangeschritten und ich freue mich, dass ich sogar schon zwei Bücher beendet habe. (Auch wenn der Großteil des einen auch im März gelesen wurde - Details dazu gibt es dann aber im Monatsrückblick für den April.)
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