Sonntag, 15. Januar 2017

MonatsBlick Dezember 2016


Da ist mir doch fast der Monatsrückblick für den Dezember durchgerutscht! Der Januar rauschte bisher nur so an mir vorbei, sodass ich gar nicht bemerkt habe, dass der Dezember schon ein Weilchen hinter uns liegt. Trotzdem darf mein MonatsBlick der Vollständigkeit halber nicht fehlen. Der Dezember war sehr Frauenliteratur-lastig und ich habe drei Bücher und ein Hörbuch beendet.


Angefangen hat mein Dezember mit Die Geschenke meiner Mutter von Cecilie Enger. Dieses Buch hat mich sehr berührt, aber es hat eine gewisse Zeit gebraucht, bis ich damit warm geworden bin. Die Protagonistin Cecilie findet in ihrem Elternhaus Listen, auf denen ihre Mutter akribisch über viele Jahrzehnte hinweg alle Weihnachtsgeschenke notiert hat. Das Tragische daran: Cecilies Mutter ist an Alzheimer erkrankt und lebt seit kurzem in einem Pflegeheim. Anhand der Listen taucht die Protagonistin nun in ihre Familiengeschichte ein, erinnert sich an vergangene Geschichten und schafft es so ebenfalls, sich mit der Gegenwart auseinanderzusetzen. Insgesamt ist mir das Buch sehr ans Herz gegangen. Meine Rezension dazu gibt es hier

Im Anschluss hat mich Blütenzauber und Liebeswunder von Christina Jones mehrere Tage begleitet. Das Buch hat sehr lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher gelegen und, wie so oft, ärgere ich mich jetzt darüber. Denn die Geschichte hat mich begeistert und sehr gut unterhalten! Hier geht es um Frankie, die eine kleine Boutique erbt - ihr großer Traum eines eigenen Ladens hat sich erfüllt. Aber da gibt es leider einen Haken: Eines Tages steht plötzlich ein kleiner Mann in ihrem Geschäft und behauptet, vor kurzem verstorben zu sein. Zusätzlich verdreht ein neuer Stadtbewohner, der als Casanova gilt, Frankie den Kopf. Die Geschichte lebt von ihren skurrilen Charakteren und war eine riesige Überraschung für mich. Genaueres dazu könnt ihr hier nachlesen. 

Zum Glück ein Jahr von Sophia Bergmann hingegen konnte mich eher weniger begeistern. Hier geht es um zwei Freundinnen, die sich in der Silvesternacht vornehmen, ihre Ängste zu überwinden und ihr Leben umzukrempeln: Jede von ihnen muss im neuen Jahr eine Liste mit Neujahrsvorsätzen abarbeiten. Diese sind teils harmlos, manche haben es aber auch in sich. Man begleitet die Freundinnen Nelly und Julia im Buch dabei, wie sie versuchen, ihre Aufgaben abzuhaken - mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Im Grunde genommen ist dies auch unterhaltsam. Was jedoch nach einer Weile mein Lesevergnügen gemindert hat, ist die Tatsache, dass sich Nelly und Julia ständig anzicken. Sie sollen dick befreundet sein, aber leider haben sie kaum nette Worte füreinander übrig - dementsprechend konnte ich ihnen diese Freundschaft nicht wirklich abnehmen. Wer Näheres dazu wissen möchte: Hier findet ihr meine Rezension. 

Und zuletzt habe ich im Dezember auch ein Hörbuch gehört: Schuld war nur der Mistelzweig von Judy Astley. Ich hatte große Lust auf eine weihnachtliche Geschichte und da kam diese genau richtig. Die Geschichte ist auch weihnachtlich, aber leider sehr vorhersehbar. Hier geht es um Thea, deren Eltern sich ein idyllisches Weihnachtsfest mit der ganzen Familie weit weg von zu Hause wünschen. Aber alles kommt anders, als es sich Theas Eltern und Geschwister vorgestellt haben und von Idylle kann wirklich nicht die Rede sein. Mich hat das Hörbuch gut unterhalten, Überraschungen hielt es aber leider nicht bereit. Auch zu diesem Hörbuch gibt es hier eine kurze Rezension. 

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